23.12.2025 06:44

Nadja´s "Traumwelt"

218
218Beiträge
17.07.2026
18:45 Uhr
bearbeitet:
17.07.2026
18:46 Uhr
[b]Meine Traumwelt[/b] Warum habe ich diesen Raum „Meine Traumwelt“ genannt? Weil ich glaube, dass jeder Mensch einen Ort braucht, an den er sich mit seinen Gedanken zurückziehen darf. Einen Ort, der frei ist von Hektik, Sorgen und all den Aufgaben, die das Leben manchmal so schwer machen. Meine Traumwelt ist kein Ort, den man auf einer Landkarte findet. Sie entsteht im Herzen. Dort darf ich einfach sein – ohne Erwartungen, ohne Druck, ohne mich erklären zu müssen. Einfach ich. Hier dürfen Gedanken fliegen. [b]Ich denke an Menschen, die meinem Herzen guttun, [/b]an liebevolle Erinnerungen, an kleine Wunder des Alltags und an Träume, die mich lächeln lassen. Für einen Augenblick wird alles leichter. Die Last auf den Schultern wird kleiner, und ich spüre Ruhe, Geborgenheit und Leichtigkeit. In meiner Traumwelt gibt es kein schlechtes Gewissen, wenn ich innehalte. Denn ich habe verstanden, dass solche Momente kein Luxus sind, sondern Nahrung für die Seele. Sie schenken neue Kraft, Hoffnung und den Mut, den nächsten Schritt zu gehen. Manchmal braucht es nur einen stillen Augenblick, um sich daran zu erinnern, dass das Leben nicht nur aus Pflichten besteht, sondern auch aus Licht, Liebe, Hoffnung und kleinen Glücksmomenten. Und genau deshalb gibt es meine Traumwelt – einen Ort, an dem meine Seele lächeln darf. :sun-2: :balloonsheart:
16.07.2026
15:43 Uhr
Es gibt Orte, die verändern einen. Das Hospiz ist für mich so ein Ort. Jedes Mal, wenn ich die Tür öffne, weiß ich, dass ich Menschen begegne, die sich auf ihrer letzten Reise befinden. Und jedes Mal wird mir bewusst, wie wertvoll es ist, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Heute durfte ich wieder genau das erleben. In einem Zimmer sitzt ein 92-jähriger Mann. Mit ruhiger Stimme sagt er: „Ich hatte ein schönes Leben.“ Und jetzt setzt er sich mit dem Gedanken auseinander, dass seine Reise bald zu Ende geht. In diesem Satz liegt so viel gelebtes Leben, so viel Dankbarkeit und gleichzeitig die Herausforderung, loszulassen. Ein anderes Zimmer erzählt eine ganz andere Geschichte. Verzweiflung liegt in der Luft. Gedanken kreisen, die kaum auszuhalten sind. Die Erkenntnis, dass man diesen Ort vielleicht nicht mehr verlassen wird, kann einen Menschen innerlich zerreißen. Dann begegne ich einem 68-jährigen Mann. Er hat die Chemotherapie wegen seines Darmkrebses gut überstanden. Nach einem Sturz, bei dem er umgefallen ist, entstand eine Wunde am Bauch. Diese wurde mit einem Krankenhauskeim besiedelt und öffnete sich wieder. Nun gibt es keine Aussicht mehr auf Heilung. Wir sitzen zusammen. Plötzlich laufen ihm Freudentränen über das Gesicht. Er weiß selbst nicht genau, warum. Ich zünde ihm seinen Joint an. Nicht, weil ich das Rauchen unterstütze, sondern weil ich sehe, was es ihm in diesem Moment schenkt: Entspannung, Ruhe und die Möglichkeit, etwas Appetit zu bekommen und einfach einen Augenblick genießen zu können. Wir schauen uns an. Dann sagt er zu mir: „Du bist für diesen Job geboren.“ Ich lächle und erzähle ihm, dass ich diese Aufgabe ehrenamtlich mache. In diesem Moment erfüllt sich mein Herz mit einer unbeschreiblichen Freude. Ich erzähle ihm auch, dass ich ehrenamtliche Rauchfrei-Lotsin bin. Wir schauen uns an und ich sage mit einem Lächeln: „Aber bei dir mache ich eine Ausnahme.“ Wir müssen beide lachen. Es sind genau diese Momente, die zeigen, worum es am Lebensende geht. Nicht um Regeln, nicht um Perfektion. Sondern um Menschlichkeit. Um Verständnis. Um Nähe. Um einen Moment voller Würde und Lebensfreude. Mit einem Herzen voller Dankbarkeit verlasse ich dieses Haus. Ein Haus der Tränen. Ein Haus der Freude. Ein Haus der Verzweiflung. Ein Haus voller Glücksgefühle. Ein Haus der Geborgenheit. Ein Ort, der mich immer wieder daran erinnert, wie wertvoll das Leben ist und wie wichtig es ist, füreinander da zu sein – genau dann, wenn es zählt. Ich bin unendlich dankbar, ein kleiner Teil dieser besonderen Momente sein zu dürfen. :sun-2: :balloonsheart:
03.06.2026
09:55 Uhr
[i][SIZE=2]Ohne Nikotin findet die Seele nach und nach zu ihrer eigenen Ruhe zurück. Sie muss nicht mehr auf die nächste Zigarette warten, um sich für einen kurzen Moment entspannt zu fühlen. Stattdessen lernt sie wieder, die kleinen Augenblicke des Lebens zu genießen – einen Sonnenstrahl auf der Haut, einen tiefen Atemzug frischer Luft oder einfach einen stillen Moment für sich selbst. Mit jedem rauchfreien Tag wird die innere Unruhe ein wenig leiser. Die Seele darf aufatmen, frei werden und neue Kraft schöpfen. Es ist, als würde sich langsam eine Last lösen und Platz machen für mehr Gelassenheit, Lebensfreude und echten Frieden. [/SIZE]❤️🤓☀️[/i]
31.05.2026
20:05 Uhr
Liebe Nadja, eine kleine und sehr schöne Geschichte, die ans Herz geht. Liebe Grüße von Lea
26.05.2026
19:07 Uhr
Guten Abend ihr Lieben, heute möchte ich euch versuchen, das Gefühl einer 83-jährigen Frau ein wenig spüren zu lassen. Als ich heute im Ehrenamt angekommen bin und die Liste durchging, wohin ich zuerst gehen soll, habe ich – wie so oft – innerlich Jesus gefragt: „Wo soll ich hingehen?“ Und dann stand ich vor ihrer Tür. Eine ältere Dame saß dort in einem Siestastuhl. Sie wirkte verwirrt und irgendwie verloren. Als ich das Zimmer betrat, stellte ich mich freundlich vor und fragte, ob ich etwas für sie tun könne. Sie schaute mich mit müden Augen an und sagte leise: „Ich mag diesen Stuhl nicht… ich fühle mich nicht wohl.“ In diesem Moment spürte ich ihre Enge. Nicht nur körperlich. Es war, als würde dieser Siestastuhl ihre ganze Gedankenwelt einengen und erdrücken. Ich beobachtete kurz, ob sie sicher sitzt, und beschloss, sie wenigstens für einen Moment aus diesem Gefühl zu befreien. Natürlich erklärte ich ihr ruhig, dass sie bitte nicht alleine aufstehen soll, weil sie sehr wackelig auf den Beinen sei und sich schlimm verletzen könnte. Dann fragte ich sie spontan: „Möchten Sie mit mir in den Park gehen?“ Sie antwortete unsicher: „Aber ich bin doch so wackelig…“ Also schlug ich ihr vor, den Rollstuhl zu nehmen. Nachdem alles mit den Schwestern abgesprochen war, saßen wir kurze Zeit später draußen im Park. Und plötzlich veränderte sich etwas. Diese Frau bedankte sich unzählige Male. Immer wieder sagte sie: „Sie sind ein ganz besonderer Mensch.“ Ich lächelte sie an und antwortete nur: „Wissen Sie… ich glaube an Gott. Und ich glaube, Gott schickt Menschen zu Menschen.“ Da lächelte sie zurück und sagte ganz leise: „Sie haben aber ein großes Gottvertrauen.“ Wir saßen lange draußen. Redeten. Schauten die Natur an. Atmeten einfach mal das Leben. Als ich mich nach über einer Stunde verabschieden wollte, wollte sie mich kaum gehen lassen. Wir wünschten uns gegenseitig alles Gute. Und wisst ihr, was mich besonders berührt hat? Auf dem Weg traf sie zwei Bekannte, die jemanden im Krankenhaus besuchen wollten. Später begegneten sie mir noch einmal auf dem Flur und sagten erschrocken: „Wir haben sie kaum wiedererkannt… Früher war sie immer eine so feine Dame. Immer hübsch, elegant und geschniegelt.“ Und genau da wurde mir wieder bewusst: Das Alter nimmt einem Menschen vielleicht die Kraft. Vielleicht die Schönheit, die andere sehen. Vielleicht Erinnerungen. Aber niemals die Sehnsucht danach, gesehen zu werden. Würde zu spüren. Freiheit zu fühlen. Und einfach noch einmal Mensch sein zu dürfen. Manchmal braucht es dafür nicht viel. Keine großen Worte. Keine Wunder. Manchmal reicht eine Stunde im Park. Liebe Grüße Nadja :sun-2: :balloonsheart:
26.05.2026
18:23 Uhr
[b]UNZUFRIEDENHEIT [/b] Unzufriedenheit ist das Gefühl, dass etwas im eigenen Leben nicht stimmt, fehlt oder anders sein sollte. Sie kann leise sein — wie ein ständiges inneres Ziehen — oder laut und belastend. Oft entsteht Unzufriedenheit aus einem Unterschied zwischen: dem, was man hat und dem, was man sich wünscht. Das kann viele Bereiche betreffen: Beziehungen Arbeit das eigene Aussehen Erfolg Einsamkeit fehlender Sinn oder das Gefühl, sich selbst verloren zu haben. Interessant ist: Unzufriedenheit ist nicht nur negativ. Sie kann auch ein Signal sein. Sie zeigt manchmal: „Hier brauche ich Veränderung.“ „Etwas passt nicht mehr zu mir.“ „Ich ignoriere meine Bedürfnisse.“ Problematisch wird Unzufriedenheit, wenn sie dauerhaft wird und man nur noch im Mangel lebt. Dann verliert man oft den Blick für das, was bereits da ist. Es gibt zwei Arten von Unzufriedenheit: Zerstörerische Unzufriedenheit Man vergleicht sich ständig, fühlt sich nie genug und macht sich selbst klein. Entwickelnde Unzufriedenheit Sie motiviert dazu, ehrlicher zu leben, Grenzen zu setzen oder neue Wege zu gehen. Unzufriedenheit verschwindet selten durch „mehr“ allein. Oft wird sie kleiner, wenn man versteht, was einem wirklich fehlt — nicht oberflächlich, sondern tief innen. ChatGPT
26.05.2026
18:17 Uhr
[b]LEICHTIGKEIT [/b] Leichtigkeit ist kein Zustand, in dem alles perfekt läuft. Sie entsteht oft dann, wenn man aufhört, gegen jeden Moment anzukämpfen. Leichtigkeit zeigt sich in kleinen Dingen: im tiefen Ausatmen nach einem langen Tag, im Lachen ohne Grund, im Gefühl, nicht alles kontrollieren zu müssen. Viele verwechseln Leichtigkeit mit Oberflächlichkeit. Doch echte Leichtigkeit braucht Mut. Den Mut, Ballast loszulassen. Erwartungen. Zweifel. Den ständigen Druck, immer mehr sein zu müssen. Leichtigkeit bedeutet nicht, dass nichts schwer ist. Sondern dass man lernt, das Schwere anders zu tragen. Manchmal liegt sie in einem stillen Morgen. Manchmal in Musik. Oder in einem Menschen, bei dem man nicht erklären muss, wer man ist. Leichtigkeit kommt selten mit Gewalt. Sie kommt, wenn man sich erlaubt, weicher zu werden. ChatGPT
21.05.2026
16:33 Uhr
Liebe Nadja, 😘 herzlichen Dank für deine liebenswerten Zeilen in meiner Stube. Du und ich, wir haben ja schon vor einer kleinen Ewigkeit beschlossen, dass wir uns von unserer Sucht trennen...das Beste ist, wir und viele andere haben das auch geschafft. Für mich ist das ein Grund, warum ich noch immer hier bin. Es soll den "Neuen" Mut machen. Es soll zeigen, dass diese Sucht besiegt werden kann. Liebe Nadja, ich wünsche Dir ein schönes Pfingstfest. Das Wetter lädt dazu ein, viel Zeit in der Natur zu verbringen. Ich freu mich drauf. Ich habe liebe Freunde eingeladen. Wir werden den Grill anschüren und lecker Essen zubereiten. [SIZE=4]:tanzendepinguin[/SIZE] Alles Gute und liebe Grüße sendet dir Herta
21.05.2026
08:19 Uhr
Vielen lieben Dank und ein Morgengruß von Lea 🌹
20.05.2026
23:46 Uhr
https://youtu.be/Ne5J4bxWypI?si=seglKHtlHfeuG8Iv [SIZE=2] :heart::heart::heart::heart::heart::heart::heart:[/SIZE]
20.05.2026
23:42 Uhr
https://youtu.be/ByfFurjQDb0?si=1maI2kpiZYFXS2az [SIZE=2] :taenzerin:[/SIZE]
20.05.2026
23:37 Uhr
https://youtu.be/450p7goxZqg?si=26IaTGoK9YYE14iw [SIZE=2] :butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly: [/SIZE] [SIZE=2]:tanzendepinguin:tanzendepinguin:tanzendepinguin[/SIZE]
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